Bei der Abgabe des Mietwagens habe ich mich kurz nochmals geärgert, dass ich eine Zusatzversicherung brauchte die im Fall eines unverschuldeten Unfalls meinen eigenen Schaden decken würde! Es kommt nämlich nicht selten vor dass die Amerikaner unter- oder gar nicht versichert sind, trotz Vorschrift, und dann würde man auf seinem eigenen Schaden sitzen bleiben! Echt toll was sich offensichtlich alles auf der Strasse tummelt und wie bestimmte Gesetze durchgesetzt werden...
Während ich im L.A. Airport auf meinen Flug warte komme es mir vor, als sitze ich in einem undefinierten Raum. Gedanklich war ich nicht mehr in Amerika und geographisch noch nicht in der Schweiz und der Schauplatz des Buches in welchem ich gerade las lag in Afrika. Pünktlich um 15:30 hob dann die MD11 des Fluges SR 107 ab. Ich schenkte mir eben zum Nachtessen einen kalifornischen Wein ein als über Chicago die Nacht einbrach. Damit war das Abenteuer Amerika endgültig besiegelt. Mit Überschallgeschwindigkeit (!) näherten wir uns der Final Destination Zürich welche wir nach 10 1/4 Std. Flugzeit und dem Einholen der 9 Std. Zeitverschiebung am folgenden Tag erreichten.
Wieder auf eidgenössischem Territorium waren mir die klimatischen Bedingungen bei 16°C und leichtem Regen nicht mehr so behaglich. Ich hole mir bestimmt noch eine Lungenentzündung...
Während ich im L.A. Airport auf meinen Flug warte komme es mir vor, als sitze ich in einem undefinierten Raum. Gedanklich war ich nicht mehr in Amerika und geographisch noch nicht in der Schweiz und der Schauplatz des Buches in welchem ich gerade las lag in Afrika. Pünktlich um 15:30 hob dann die MD11 des Fluges SR 107 ab. Ich schenkte mir eben zum Nachtessen einen kalifornischen Wein ein als über Chicago die Nacht einbrach. Damit war das Abenteuer Amerika endgültig besiegelt. Mit Überschallgeschwindigkeit (!) näherten wir uns der Final Destination Zürich welche wir nach 10 1/4 Std. Flugzeit und dem Einholen der 9 Std. Zeitverschiebung am folgenden Tag erreichten.
Wieder auf eidgenössischem Territorium waren mir die klimatischen Bedingungen bei 16°C und leichtem Regen nicht mehr so behaglich. Ich hole mir bestimmt noch eine Lungenentzündung...
Von einem "Free Continental Breakfast" darf man sich nicht zuviel versprechen, dieses besteht nämlich aus einer wässerigen Kaffeelösung und einer Schachtel Donuts die an der Reception steht. Da frage ich mich über die Verwendung von Konfitüre die in Shops angeboten werden, wenn hier zum Frühstück süsse Donuts gegessen werden!
L.A. ist definitiv nicht meine Stadt. Es gibt hier keinen richtigen Stadtkern und man ist auf ein individuelles Verkehrsmittel - sprich Auto - angewiesen. Dies ist dann wieder gleich bedeutend mit fröhlichem Parkplatzsuchen (natürlich sind die Parkplätze gebührenpflichtig) und Stau auf den Strassen. Ich wagte mich dennoch nach Santa Monica und badete meine Füsse im Pazifik. Während ich der Beach entlang schlenderte hegte ich die kühne Hoffnung bei einer Baywatch Serie irgendwo im Getümmel verewigt zu werden. Doch die überpfündigen Amerikaner gaben wohl nicht die richtige Kulisse ab und ein Baywatch Girl erblickte ich auch nicht welches mit in einer allfälligen Notlage hätte retten können...
Während das Packen des Gepäcks vor einer Reise noch mit Vorfreude verbunden ist, ist das Packen vor der Rückreise eher müssig. Wohin mit all den (zerbrechlichen) Souvenirs und wer soll das alles schleppen? Da soll einer noch sagen, Ferien seien erholsam...
L.A. ist definitiv nicht meine Stadt. Es gibt hier keinen richtigen Stadtkern und man ist auf ein individuelles Verkehrsmittel - sprich Auto - angewiesen. Dies ist dann wieder gleich bedeutend mit fröhlichem Parkplatzsuchen (natürlich sind die Parkplätze gebührenpflichtig) und Stau auf den Strassen. Ich wagte mich dennoch nach Santa Monica und badete meine Füsse im Pazifik. Während ich der Beach entlang schlenderte hegte ich die kühne Hoffnung bei einer Baywatch Serie irgendwo im Getümmel verewigt zu werden. Doch die überpfündigen Amerikaner gaben wohl nicht die richtige Kulisse ab und ein Baywatch Girl erblickte ich auch nicht welches mit in einer allfälligen Notlage hätte retten können...
Während das Packen des Gepäcks vor einer Reise noch mit Vorfreude verbunden ist, ist das Packen vor der Rückreise eher müssig. Wohin mit all den (zerbrechlichen) Souvenirs und wer soll das alles schleppen? Da soll einer noch sagen, Ferien seien erholsam...
Eine vier- bis fünfspurige Autobahn mit ebenso vielen Unter- Über- und Durchführungen führte in die Metropole Los Angeles, dort wo auch die verschiedenen Filmstudions von Hollywood ansässig sind. Ein touristisches Muss ist wohl der Besuch der Universal Studios wo Filmproduktionen gemacht werden die auf die Tränendrüsen drücken, Gänsehaut hervorrufen oder die Lachmuskeln reizen. Illusionen die einem den Alltag für eine kurze Zeit vergessen lassen. Doch bevor man was zu sehen kriegt wird tüchtig abgezockt, und auch nachher greift man tüchtig in die Taschen wenn man etwas konsumieren will.
Die Shows wie "Wild Wild West" oder "Waterworld" (mit Pyrotechnik) bieten Stunts, Action und gute Unterhaltung. In den bestimmten Stages (Studio Centers) werden Tricks erklärt und live gezeigt wie sie in Filmen verwendet wurden (z.B. Backdraft, Back To The Future, Psycho etc.). Von gewaltigen Feuereffekten bis hin zu simplen Tricks, wie man einen Schauspieler zum Schreien bringt. So zum Beispiel in einem Hitchcock Thriller wo eine Frau unter der Dusche erstochen wurde. Da hat man im Augenblick des Schreis ganz simple eiskaltes Wasser durch den Duschkopf fliessen lassen (cool...). Der Schrei und der Gesichtsausdruck der Schauspielerin wirkten in diesem Augenblick überzeugend echt! Natürlich hat man auch Gelegenheit bei einer "Tramtour" (Bus) zu verschiedenen entfernteren Drehorten alter und neuer Kassenschlager auf dem Gelände zu fahren.
Wie schnell ein Tag vergeht und anschliessend erwartet einem ausserhalb der Filmstudios und völlig gratis das fröhliche Staustehen in den Strassen Los Angeles. "Traffic Jam", eine grossstädtische Kampfsportart...
Die Shows wie "Wild Wild West" oder "Waterworld" (mit Pyrotechnik) bieten Stunts, Action und gute Unterhaltung. In den bestimmten Stages (Studio Centers) werden Tricks erklärt und live gezeigt wie sie in Filmen verwendet wurden (z.B. Backdraft, Back To The Future, Psycho etc.). Von gewaltigen Feuereffekten bis hin zu simplen Tricks, wie man einen Schauspieler zum Schreien bringt. So zum Beispiel in einem Hitchcock Thriller wo eine Frau unter der Dusche erstochen wurde. Da hat man im Augenblick des Schreis ganz simple eiskaltes Wasser durch den Duschkopf fliessen lassen (cool...). Der Schrei und der Gesichtsausdruck der Schauspielerin wirkten in diesem Augenblick überzeugend echt! Natürlich hat man auch Gelegenheit bei einer "Tramtour" (Bus) zu verschiedenen entfernteren Drehorten alter und neuer Kassenschlager auf dem Gelände zu fahren.
Wie schnell ein Tag vergeht und anschliessend erwartet einem ausserhalb der Filmstudios und völlig gratis das fröhliche Staustehen in den Strassen Los Angeles. "Traffic Jam", eine grossstädtische Kampfsportart...
Dem Lake Havesu rsp. dem Colorado River folgend (#95) passierte ich plötzlich ein Strassenschild auf dem geschrieben stand: "Entering La Paz County". Erschrocken griff ich nach der Strassenkarte, ich wollte ja gar nicht nach Bolivien!... Ich erreichte wieder den State California und nach dem ich eine Fruchtkontrolle (!) schadlos passiert hatte lagen vor mit auf der #62 noch 100 Meilen Buckelpiste! Das Fahrgefühl war wie bei einer Schifffahrt, nur statt dass Wasser mich wieder Steppe umgeben hat.
Dann zückte ich wohl ein letztes mal meinen Golden Eagle Pass, der für $50 Zutritt zu allen Nationalparks gewährt, und fuhr in den Joshua Tree Nationalpark. Diese Joshua Kaktusbäume standen in der Landschaft als wäre es eine Plantage. Dazwischen wuchsen kleinere Kakteen und anderes hitzeresistentes Grünzeug. Immer wieder tauchten auch eigenartige Steinhügel auf, die der Strecke den Namen "Wonderland Of Rocks" gaben. Da plötzlich schlich sich wieder ein Coyote respektvoll an mich, ob er mich für einen Roadrunner hielt?!...
Ich verliess den Park wieder um noch näher an L.A. zu gelangen. Die Luft wurde zusehends dunstiger, ob es Smog ist? Dann wäre es wohl vorbei mit den Kurbedingngen. Bei Palm Springs standen unzählige Windkraftgeneratoren in der Landschaft, die einen nicht unwesentlichen Teil des Stromes für L.A. produzieren. Don Quichote hätte seine wahre Freude daran gehabt...
Dann zückte ich wohl ein letztes mal meinen Golden Eagle Pass, der für $50 Zutritt zu allen Nationalparks gewährt, und fuhr in den Joshua Tree Nationalpark. Diese Joshua Kaktusbäume standen in der Landschaft als wäre es eine Plantage. Dazwischen wuchsen kleinere Kakteen und anderes hitzeresistentes Grünzeug. Immer wieder tauchten auch eigenartige Steinhügel auf, die der Strecke den Namen "Wonderland Of Rocks" gaben. Da plötzlich schlich sich wieder ein Coyote respektvoll an mich, ob er mich für einen Roadrunner hielt?!...
Ich verliess den Park wieder um noch näher an L.A. zu gelangen. Die Luft wurde zusehends dunstiger, ob es Smog ist? Dann wäre es wohl vorbei mit den Kurbedingngen. Bei Palm Springs standen unzählige Windkraftgeneratoren in der Landschaft, die einen nicht unwesentlichen Teil des Stromes für L.A. produzieren. Don Quichote hätte seine wahre Freude daran gehabt...
"I get my kick on Route 66" heisst es da etwa auf den feilgebotenen Souvenirs entlang der legendären Strecke, die einst Chicago mit Los Angeles verbunden hat. Doch ausser ein paar original Teilstrecken und etwas Nostalgie ist nichts mehr übriggeblieben. Die Strecke zwischen Ash Fork und Kingman war in einer Steppe und somit landschaftlich nicht spektakulär, nachdem bis Williams gelbe Blumen, eine Mischung zwischen Sonnenblumen und Margareten, die grünen Wiesen überwucherten. Wieder auf der Interstate #40 legte ich bei einer "Raststätte" einen kurzen Zwischenhalt ein. Dass die Automobilisten dort nicht die einzigen Lebewesen waren gaben die Schilder zu verstehen, welche auf eine allfällige Anwesenheit von Schlangen und Skorpionen aufmerksam machten...
Dass man, um die alte London Bridge zu sehen, nicht unbedingt nach England fahren muss widerspricht eigentlich jeder Logik (was jedoch in Amerika nicht immer vorausgesetzt wird). Ein Amerikaner kaufte nämlich die alte London Bridge, die Stein für Stein über den Atlantik geschifft und in Lake Havesu City neu aufgebaut wurde! So überspannt diese jetzt einen (neu geschaffenen?) Arm am See und wirbt damit Touristen. Dass ich allerdings nicht unbedingt zu diesem Zielpublikum gehöre leite ich von den teilweise exklusiveren Geschäften ab.
Die Nähe zum heissen und sonnigen Kalifornien zeigt sich, wenn beim Kaltwasserhahn Warmwasser fliesst und die Campingkerzen schmelzen bevor man sie angezündet hat!...
Dass man, um die alte London Bridge zu sehen, nicht unbedingt nach England fahren muss widerspricht eigentlich jeder Logik (was jedoch in Amerika nicht immer vorausgesetzt wird). Ein Amerikaner kaufte nämlich die alte London Bridge, die Stein für Stein über den Atlantik geschifft und in Lake Havesu City neu aufgebaut wurde! So überspannt diese jetzt einen (neu geschaffenen?) Arm am See und wirbt damit Touristen. Dass ich allerdings nicht unbedingt zu diesem Zielpublikum gehöre leite ich von den teilweise exklusiveren Geschäften ab.
Die Nähe zum heissen und sonnigen Kalifornien zeigt sich, wenn beim Kaltwasserhahn Warmwasser fliesst und die Campingkerzen schmelzen bevor man sie angezündet hat!...
Würde ich hier leben würde ich wohl meinen Lebensunterhalt als Holzfäller verdienen und dabei nicht schlecht leben. Weil das Holzsammeln in den Parks generell verboten ist, werden Bündel von 6-8 Holzscheiter in den Shops für 4-6 Dollar an die Camper verkauft! Zum Glück bin ich nicht auf Brennholz angewiesen.
Da mein Campingplatz in der Anflugschneise des Grand Canyon "Airport" lag war es nur eine Frage der Zeit, bis man auf die Idee kommt den Canyon mal aus der Vogelperspektive zu betrachten. So kam ich zu meinem ersten Heliflug auch ohne REGA... So locker wie ich auf dem Foto lächelte das beim Einsteigen geschossen wurde, so locker war auch der Flug. Es war fast, als sässe man in einem Auto, nur das "Kurvenverhalten" war etwas ungewohnt. Zu schnell vergingen die 30 Minuten, die vom 480 km langem Canyon - übrigens eines der 7 Weltwunder! - ein paar Kilometer mehr offenbarten. Ganz nach dem Motto "Je höher der Flug desto tiefer der Fall" folgte anschliessend noch ein kontrollierter Fall (Abstieg) in den Canyon entlang des Kaibab Trails. Allerdings ist nur ein beschränkter Abstieg in den Canyon möglich, da es verboten ist gleichentags in den Canyon zu wandern und zurück. Die Anstrengung und die Hitze (es wurden schon mal 120 F erreicht!) im Canyon wurden schon zu oft unterschätzt. Die Touristen die keuchend am Wegrand sassen bestätigten dies, wobei es sich meiner Meinung um Leute handelte die sich Zuhause keine 100m zu Fuss von der Haustüre entfernen oder deren Bodymass Index etwas zu hoch lag... Die lauwarmen "Häufchen" der Maultiere verliehen dem Weg noch eine zusätzliche Duftnote.
Als ich dem Grand Canyon endgültig den Rücken zukehrte war ich erstaunt, als vor Flagstaff grüne Wiesen, Wälder und kleinere Berge auftauchten. Ein ungewohnter Anblick, also gibt es hier doch auch so was. Ich "wässerte" gerade in der Laundry meine Wäsche (waschen wäre nicht der passende Ausdruck nach dem erfolgten Ergebnis) da fing es draussen heftig an zu Regnen. Die Strassen verwandelten sich schon bald in kleinere Bäche, ob es bereits eine Ankündigung der Endzeit ist?! Ich bin noch optimistisch. Da es hier morgen keine Sonnenfinsternis gibt findet der Weltuntergang wahrscheinlich nur partiell statt...
Da mein Campingplatz in der Anflugschneise des Grand Canyon "Airport" lag war es nur eine Frage der Zeit, bis man auf die Idee kommt den Canyon mal aus der Vogelperspektive zu betrachten. So kam ich zu meinem ersten Heliflug auch ohne REGA... So locker wie ich auf dem Foto lächelte das beim Einsteigen geschossen wurde, so locker war auch der Flug. Es war fast, als sässe man in einem Auto, nur das "Kurvenverhalten" war etwas ungewohnt. Zu schnell vergingen die 30 Minuten, die vom 480 km langem Canyon - übrigens eines der 7 Weltwunder! - ein paar Kilometer mehr offenbarten. Ganz nach dem Motto "Je höher der Flug desto tiefer der Fall" folgte anschliessend noch ein kontrollierter Fall (Abstieg) in den Canyon entlang des Kaibab Trails. Allerdings ist nur ein beschränkter Abstieg in den Canyon möglich, da es verboten ist gleichentags in den Canyon zu wandern und zurück. Die Anstrengung und die Hitze (es wurden schon mal 120 F erreicht!) im Canyon wurden schon zu oft unterschätzt. Die Touristen die keuchend am Wegrand sassen bestätigten dies, wobei es sich meiner Meinung um Leute handelte die sich Zuhause keine 100m zu Fuss von der Haustüre entfernen oder deren Bodymass Index etwas zu hoch lag... Die lauwarmen "Häufchen" der Maultiere verliehen dem Weg noch eine zusätzliche Duftnote.
Als ich dem Grand Canyon endgültig den Rücken zukehrte war ich erstaunt, als vor Flagstaff grüne Wiesen, Wälder und kleinere Berge auftauchten. Ein ungewohnter Anblick, also gibt es hier doch auch so was. Ich "wässerte" gerade in der Laundry meine Wäsche (waschen wäre nicht der passende Ausdruck nach dem erfolgten Ergebnis) da fing es draussen heftig an zu Regnen. Die Strassen verwandelten sich schon bald in kleinere Bäche, ob es bereits eine Ankündigung der Endzeit ist?! Ich bin noch optimistisch. Da es hier morgen keine Sonnenfinsternis gibt findet der Weltuntergang wahrscheinlich nur partiell statt...
Da ich auch nur einer dieser vielen Touristen war der zum Grand Canyon reiste hatte ich nicht mal eine Berechtigung, mich wegen dem Getümmel und dem Chaos im Village zu nerven. Überall verstopfte Strassen und überfüllt Parkplätze. Schlussendlich entkam ich zu Fuss den Massen, als ich mich zum West Rim aufmachte. Jetzt erst wurden die Dimensionen des Grand Canyons sichtbar. Der Colrado River verliert sich weitgehend im zerfurchten Canyon, der mit den verschiedenen Gesteinsschichten wie ein Relief bildete. Ein Abstieg in den Canyon wurde durch ein herannahendes Gewitter vorerst vereitelt, welches sich mit Donnergrollen aus der Ferne meldete. In der Folge wechselten sich Regen, Blitz und Sonne ab und verleihten dem Canyon zusätzliches Leben, die verschiedenen entstehenden Regenbogen zusätzliche Farben.
Der IMAX Film "Grand Canyon - The Hidden Secrets" lüftete ein paar weiter Geheimnisse dieses gewaltigen Canyons, indem jeder einzelne der jährlich 5 Mio. Besucher! nichts weiter als ein Klacks in der Landschaft darstellt.
Der IMAX Film "Grand Canyon - The Hidden Secrets" lüftete ein paar weiter Geheimnisse dieses gewaltigen Canyons, indem jeder einzelne der jährlich 5 Mio. Besucher! nichts weiter als ein Klacks in der Landschaft darstellt.
Mittlerweile habe ich so viele Canyons gesehen, dass einer mehr oder weniger den Braten auch nicht mehr feisser macht. Nicht so jedoch der Lower Antelope Canyon. Schon der Einstieg ist ganz speziell, wo sich in einem (normalerweise) trockenen Flussbett eine schmal Spalte öffnet, durch die man in den Canyon steigt! Personen die eine "gewisse körperliche Fülle" überschreiten müssen zuerst in eine Diät investieren und Leute die unter Klaustrophobia leiden gehören bestimmt auch nicht zum Stammpublikum... Einmal die 20m in die Tiefe gestiegen ist es noch immer so schmal, dass sich Personen kaum kreuzen können. Was man nun aber erblickt lässt einem den Kiefer nach unten fallen. Schwungvolle und beinahe abstrakte Strukturen von ausgewaschenem Sandstein leuchten orange im wenigen Tageslicht, welches von aussen in die Spalte dringt. Ein wahres "Masterpiece" welches da geschaffen wurde.
Etwas weniger gemütlich ist es dort unten bei einem Gewitter, weil der Canyon bei einer Flush Flood zu einer Falle wird. Eine Tragödie die schon mehrmals vorgekommen ist. Wohl deswegen muss man eine Fackel unterschreiben, der die Betreiber von jeder Verantwortung entbindet. Wie es sich da aber mit der (amerikanischen) Produktehaftpflicht verhält? Vermutlich ein Fressen für die Anwälte, aber eben: die Erstickungsgefahr beim Brotessen ist noch immer grösser...
Der nächste und definitiv letzte Canyon ist der Grand Canyon Nationalpark, den ich im Verlaufe des Nachmittags durch seinen Osteingang erreichte. Ich war erstaunt, dass der ganze Rim auf knapp 2500m Höhe bewaldet ist. Einen ersten Blick in den Canyon, der Colorado River als Urheber dieses "Grabens" liegt 1000m tiefer, gewährte mir noch. Doch der Sonnenuntergang war wenig spektakulär, weil das Wetter zu schön war...
Etwas weniger gemütlich ist es dort unten bei einem Gewitter, weil der Canyon bei einer Flush Flood zu einer Falle wird. Eine Tragödie die schon mehrmals vorgekommen ist. Wohl deswegen muss man eine Fackel unterschreiben, der die Betreiber von jeder Verantwortung entbindet. Wie es sich da aber mit der (amerikanischen) Produktehaftpflicht verhält? Vermutlich ein Fressen für die Anwälte, aber eben: die Erstickungsgefahr beim Brotessen ist noch immer grösser...
Der nächste und definitiv letzte Canyon ist der Grand Canyon Nationalpark, den ich im Verlaufe des Nachmittags durch seinen Osteingang erreichte. Ich war erstaunt, dass der ganze Rim auf knapp 2500m Höhe bewaldet ist. Einen ersten Blick in den Canyon, der Colorado River als Urheber dieses "Grabens" liegt 1000m tiefer, gewährte mir noch. Doch der Sonnenuntergang war wenig spektakulär, weil das Wetter zu schön war...
So wie es das Ziel jedes Moslems ist einmal nach Mekka zu pilgern ist jenes des Marlboro Rauchers wohl ein Ritt auf dem Pferd durch das Monument Valley. Wenn man der Werbung Glauben schenken will, verspricht diese nebst dem Genuss auch Freiheit und Abenteuer. Doch ist meine Sucht bekanntlich nicht diejenige des blauen Dunstes (die AHV finanziere ich nur mit meinen Lohnprozenten), sondern neuerdings eher der m&m's... Dennoch gab ich schon fast ein neues Werbeplakat ab, als ich als "First Rider" auf dem Pferd durchs Monument Valley ritt. Sogar meine Kopfbedeckung war ganz standesgemäss, nur meine Shorts entlarvten mich unweigerlich als Touristen. Ich und mein Gaul vertrugen sich ganz gut und als ich nach dem Alter des Pferdes fragte erhielt ich die diskrete Antwort "pretty old"! Nichts desto Trotz war es ein neues Erlebnis von Freiheit und Abenteuer und der Gaul kam mir auch weder lahm noch senil vor. Die ersten eignen Schritt wieder auf dem Boden der Realität waren doch ungewohnt und ich bewegte mich auf den ersten paar hundert Meter wie ein Gehbehinderter...
Mit der Benzinkutsche erreichte ich dann gleichentags noch Page, eine Ortschaft am Lake Powell. Strommasten kündeten das Ziel an, wo mit dem gewaltigen Glen Canyon Damm der Colorado River auf über 180 km gestaut wird für die Erzeugung von Elektrizität. Als "Nebenprodukt" entstand hier so etwas die Copacabana Arizonas, wo sich Urlauber und Wassersportler tummeln. Soviel Wasser habe ich in den letzten Wochen nie mehr gesehen, wenn überhaupt, nachdem sich auf meiner Hornhaut schon die ersten Gesteinsablagerungen ansetzten...
Mit der Benzinkutsche erreichte ich dann gleichentags noch Page, eine Ortschaft am Lake Powell. Strommasten kündeten das Ziel an, wo mit dem gewaltigen Glen Canyon Damm der Colorado River auf über 180 km gestaut wird für die Erzeugung von Elektrizität. Als "Nebenprodukt" entstand hier so etwas die Copacabana Arizonas, wo sich Urlauber und Wassersportler tummeln. Soviel Wasser habe ich in den letzten Wochen nie mehr gesehen, wenn überhaupt, nachdem sich auf meiner Hornhaut schon die ersten Gesteinsablagerungen ansetzten...
Unter dem Sternenhimmel wurden die Silhouetten der Felsmomolyten im Monument Valley in der Morgendämmerung gerade erkennbar, als ich in einem Tour Jeep quasi im Blindflug die holprige, mit Schlaglöcher durchsähet Naturstrasse ins "Tal" hinunter ratterte. Zwischendurch stand schon mal der Motor ab und die Brake Lampe leuchtete dauernd damit man sah, das die Batterie noch nicht alle war!... Nein, ich habe nicht $30 für eine Höllenfahrt bezahlt sondern für eine Sunrise Tour ins Monument Valley. Im Verlaufe der 2 1/2 stündigen Tour bekam man einiges zu sehen, obwohl ich ehrlicherweise sagen muss, ich hatte mir das Monument Valley noch etwas monumentaler vorgestellt. Der "Höhepunkt" der Jeep Tour erreichten wir 1 Meile vor dem Ziel, als nach dem letzten Benzintropfen die Motorkolben endgültig zum Stillstand kamen! Bereits zu Fuss unterwegs wurden wir dann doch noch von einem "Rescue Jeep" aufgegriffen, nachdem wir das Ziel nicht mit den anderen Fahrzeugen erreicht hatten.
Das Monument Valley liegt übrigens in einem Reservat der Navajo Indianer, wo es eigene Gesetze und eine eigene Regierung gibt. Das heisst dann zum Beispiel, dass man fürs Falschparkieren eine halbe Stunde an einen Marterpfahl gebunden wird... Generell fällt es einem auf dass man sich in einem Indianergebiet befindet wegen der Hautfarbe der Leute hier.
Wieder per Pedes unterwegs ging es dann im Natural Bridges National Monument weiter, wo die Problematik beim Trinkwasser liegt und nicht mehr beim Benzin. Drei der zehn grössten natürlichen Seinbrücken sind hier zu sehen die - im Gegensatz zu ihren "Kollegen" den Arches - durch Unterspülung von Felsbarrieren und vom Wasser verursachte Erosion entstanden. Daneben gab es auch noch weitere Petroglyphs und Ruinen der Anasazi Indianer zu sehen, über deren Sinn der dachlosen "Häuser" selbst die "Geschulten" sich bis heute im unklaren sind.
Das Monument Valley liegt übrigens in einem Reservat der Navajo Indianer, wo es eigene Gesetze und eine eigene Regierung gibt. Das heisst dann zum Beispiel, dass man fürs Falschparkieren eine halbe Stunde an einen Marterpfahl gebunden wird... Generell fällt es einem auf dass man sich in einem Indianergebiet befindet wegen der Hautfarbe der Leute hier.
Wieder per Pedes unterwegs ging es dann im Natural Bridges National Monument weiter, wo die Problematik beim Trinkwasser liegt und nicht mehr beim Benzin. Drei der zehn grössten natürlichen Seinbrücken sind hier zu sehen die - im Gegensatz zu ihren "Kollegen" den Arches - durch Unterspülung von Felsbarrieren und vom Wasser verursachte Erosion entstanden. Daneben gab es auch noch weitere Petroglyphs und Ruinen der Anasazi Indianer zu sehen, über deren Sinn der dachlosen "Häuser" selbst die "Geschulten" sich bis heute im unklaren sind.
Würde ich nicht ein Tagebuch führen, ich hätte keine Ahnung was für ein Tag ist und welches Datum das Kalenderblatt zeigt. Die Zeit ist relativ geworden (was Einstein schon lange wusste) und ein Tag beginnt nachdem es hell geworden ist und endet mit dem Sonnenuntergang. Von Death Horse Point aus gewährte man mir für $5 einen Blick in den Canyon (Halsabschneiderei, hier muss man in jedem State Park Eintritt bezahlen), wo sich der Colorado River einen schlangenförmigen Weg zum Pazifik bahnt. Von den toten Pferden war jedoch nichts mehr zu sehen, dafür haben wohl schon andere Tiere gesorgt...
Nachdem ich Moab ein letztes mal aus dem Rückspiegel erblickte geht es langsam aber sicher zurück zur "Final Destination": Los Angeles. Von nun an führt der Weg wieder in westlicher Richtung. Unterwegs waren beim "Newspaper Rock" noch 600 Jahre alte Felszeichnungen der Anasazi Indianer zu sehen, dafür war der umgebende des Geschmack des nahen Restrooms um so zeitgenössischer...
Nachdem ich Moab ein letztes mal aus dem Rückspiegel erblickte geht es langsam aber sicher zurück zur "Final Destination": Los Angeles. Von nun an führt der Weg wieder in westlicher Richtung. Unterwegs waren beim "Newspaper Rock" noch 600 Jahre alte Felszeichnungen der Anasazi Indianer zu sehen, dafür war der umgebende des Geschmack des nahen Restrooms um so zeitgenössischer...
Einen hab ich noch, sagte ich mir, einen weiteren Tag um den Arches Nationalpark zu besuchen. Die Wetterprognosen schienen so zutreffend zu sein die die Vorhersage von Lottozahlen, nur war ersteres zu meinen Gunsten. Auf dem Weg in den Nationalpark grüsste der verkehrsleitende Bauarbeiter wieder freundlich, wie nett doch der Tag beginnt. Ich klapperte zuerst nochmals dasselbe Programm ab wie gestern, nur heute eben bei strahlender Sonne und blökender Schäfchenwolken am Himmel, welches das Ganze nochmals um Faktoren grandioser und imposanter erscheinen liess. Ich nervte mich wieder ab den elenden Touristen die sich beim Fotografieren in meine Sujets stellten. Hätte es sich dabei wenigstens noch um Models gehandelt, doch davon waren alle weit entfernt. Die Leute sind so naiv dass sie glauben, wenn sie sich unter einen 10m hohen Arch stellen erkennen man sie nachher noch, zumal die meisten Fotos mit einer 20$ Plastik Kamera geschossen wurden... Da half nur Warten und das lohnte sich., die Umgebung war so genial, dass es einem den Ärger bald wieder vertrieb. Ich war fasziniert von dieser Welt der Farben und Formen und spührte eine Energie in mir, als wäre ich von einem 20'000A Blitzschlag getroffen worden.
Bei einem Picknick-Parkplatz wo ich mein Auto parkiert hatte las ich noch eine Hinweistafel wo geschrieben stand, dass man die hiesigen Tiere wie Raben, Coyoten, Rehe etc. nicht füttern dürfe, weil diese sonst zugrunde gehen. Ich hatte den Text kaum fertig gelesen tauchte 5m vor mir ein Coyote auf! Seither suche ich (bisher vergeblich) eine Hinweistafel wo geschrieben steht, das man mit guten Fee'n machen soll...
Mein letztes Ziel, rsp. der letzte Arch den ich aufsuchte war der Delicate Arch, "DER Arch aller Ärche" (Bild links auf meiner Homepage ist dieser Delicate Arch). Eine halbe Stunde lief ich in der heissen Sonne bis ich zu einem Felsband kann, das es galt entlang zu laufen bis man zu einem Sattel kommt. Und dann steht der plötzlich da, "mein" Arch, alleinstehend auf einem kleinen Plateau. Sein Bogen erschien wie ein Tor zur Welt, durch welches sich die La Sal Mountains und der Himmel zwängten. Fast ehrfürchtig stand ich davor, es war etwas vom Grössten was ich auf meiner Reise gesehen und erlebt habe!
Do 5. August 1999 / 26. Tag / Moab - Mexican Hat
Bei einem Picknick-Parkplatz wo ich mein Auto parkiert hatte las ich noch eine Hinweistafel wo geschrieben stand, dass man die hiesigen Tiere wie Raben, Coyoten, Rehe etc. nicht füttern dürfe, weil diese sonst zugrunde gehen. Ich hatte den Text kaum fertig gelesen tauchte 5m vor mir ein Coyote auf! Seither suche ich (bisher vergeblich) eine Hinweistafel wo geschrieben steht, das man mit guten Fee'n machen soll...
Mein letztes Ziel, rsp. der letzte Arch den ich aufsuchte war der Delicate Arch, "DER Arch aller Ärche" (Bild links auf meiner Homepage ist dieser Delicate Arch). Eine halbe Stunde lief ich in der heissen Sonne bis ich zu einem Felsband kann, das es galt entlang zu laufen bis man zu einem Sattel kommt. Und dann steht der plötzlich da, "mein" Arch, alleinstehend auf einem kleinen Plateau. Sein Bogen erschien wie ein Tor zur Welt, durch welches sich die La Sal Mountains und der Himmel zwängten. Fast ehrfürchtig stand ich davor, es war etwas vom Grössten was ich auf meiner Reise gesehen und erlebt habe!
Do 5. August 1999 / 26. Tag / Moab - Mexican Hat
Dass die Leute um mich nicht oft Englisch sprechen habe ich bereits bemerkt, nun habe ich auch noch festgestellt dass sie in dieser Sprache auch nicht lesen können (oder wollen). Im Arches Nationalpark wo es viele Sandsteinbögen (Arches) gibt, darf/dürfte man die Wege nicht verlassen wegen der Zerstörung mikrobiologischer Pflanzen und der Verhinderung weiterer Erosionen. Doch dies hat weder die Touristen noch die Einheimischen gekümmert, die da fröhlich auf die "Arches" kletterten und den Anblick dieser Steinbögen "verunstalteten". Es ist doch immer wieder erstaunlich, was die Natur alles an Formen zustande bringt. Ein Trail in Devils Garden trennte schon bald mal bei den Touristen die Spreu vom Weizen, nachdem der Weg immer üppiger wurde nach dem Landscape Arch. Dieser eindrückliche Steinbogen mit einer Spannweite von 92m! scheint aber langsam dem Tod, rsp. dem Teufel geweiht zu sein, da er Knackgeräusche von sich geben soll. Eben wohl schon ein "alter Knacker". Am Nachmittag kam dann wieder einmal "konzentrierte Feuchtigkeit" vom Himmel was weitere Erkundigungen vorerst vereitelte. Ein Strassenstück im Park wurde gerade neu gesplittet und deswegen konnte der Verkehr nur abwechslungsweise einspurig geführt werden. Ich wunderte mich über die Bauarbeiter welche den Verkehr regelten und selbst bei diesem Scheisswetter bei jedem vorbeifahrenden Fahrzeug die Hand zum Gruss erhoben! Als ich vor Tagen im IMAX Kino war wurde auch der Typ der den Film abspielte vom Publikum mit Handwinken begrüsst. Andere Länder andere Sitten oder noch ein Hauch von Nostalgie?
Vor einigen Tagen hat eine Flush Flood den Scenic Drive im Nationalpark unpassierbar gemacht. Da dieser Scenic Drive, eine 10 Meilen lange Stichstrasse wo man viele Sehenswürdigkeiten passiert, aber heute am Mittag geöffnet werden sollte machte ich mich am Morgen zuerst zu Fuss auf, um die Gegend weiter zu erkundigen. Das "Reef", ein Gebirgszug entlang einem grossen natürlichen Wassergraben (Waterpocket Fault) sieht man eben nicht von der Strasse aus. Nach dem Mittag wartete ich und ein paar andere unentwegte vor der geschlossenen Barriere des Scenic Drives. Nach 3/4 Stunden Warten gab ich auf, es war zu heiss um hier Wurzeln zu schlagen. Der Capitol Reef Nationalpark hat nicht das preisgegeben wollen was ich gerne gesehen hätte. Ich führte mir noch ein paar Petroglyphs (Felszeichnungen) der Fremont Indianer zu Gemüte. Übrigbleibsel einer alten Kultur, deren Zeichnungen mit jenen von Kindergärtner verglichen werden könnten.
Auf denn letzten 100 Meilen bis Moab musste ich nur noch gerade zwei Rechtskurven fahren, sonst ging es quasi immer geradeaus! In Moab stiess ich wieder auf so etwas wie Zivilisation nach Tagen im "Outback".
Auf denn letzten 100 Meilen bis Moab musste ich nur noch gerade zwei Rechtskurven fahren, sonst ging es quasi immer geradeaus! In Moab stiess ich wieder auf so etwas wie Zivilisation nach Tagen im "Outback".
Eigentlich dachte ich immer, in Amerika würde man Englisch sprechen. Doch wenn ich die Leute um mich herum reden höre, dann tönt es gallisch oder holländisch und da kann ich bei beidem nicht mitreden...
Während in den Märchen Leute die etwas böses oder unerlaubtes taten versteinert wurden, traf ich im Escalante State Park auf versteinerte Bäume, die ich nicht mehr erlösen konnte. Der "Petrified Forrest Trail" war diesbezüglich eindrucksvoll, auch wenn es sich mehr um Bäume als um einen Wald gehandelt hatte.
Die Weiterfahrt führte durch sehr hügeliges und kurvenreiches Gebiet, ideal um sich gegen Seekrankheit zu immunisieren. Felsen und Canyons gestalteten die Landschaft bis ich plötzlich in einen Birkenwald fuhr. Bei Design dieser Gegend sind wohl ein paar "richtige" Berge vergessen gegangen, dachte ich mit (vermutlich eine geistige Entzugserscheinung weil ich das Buch der Everst Besteigung "In eisigen Höhen" schon fertig gelesen habe). Es erstaunte mich deshalb um so mehr als ich bemerkte, dass dieser Wald auf 9400 Feet (3100m) lag! Anschliessend erfuhr ich, dass dieser Wald in den Boulder Mountains der höchst gelegene auf dem Colorado Plateau ist.
Irgendeinmal bemerkte ich, dass ich heute ja noch meinen Nationalstolz zelebrieren sollte. Doch magels Bier / Wein musste ich dieses Event auf unbekannt verschieben. Statt der Lampions leuchteten eben am Abende die Berge in der untergehenden Sonne rot.
Während in den Märchen Leute die etwas böses oder unerlaubtes taten versteinert wurden, traf ich im Escalante State Park auf versteinerte Bäume, die ich nicht mehr erlösen konnte. Der "Petrified Forrest Trail" war diesbezüglich eindrucksvoll, auch wenn es sich mehr um Bäume als um einen Wald gehandelt hatte.
Die Weiterfahrt führte durch sehr hügeliges und kurvenreiches Gebiet, ideal um sich gegen Seekrankheit zu immunisieren. Felsen und Canyons gestalteten die Landschaft bis ich plötzlich in einen Birkenwald fuhr. Bei Design dieser Gegend sind wohl ein paar "richtige" Berge vergessen gegangen, dachte ich mit (vermutlich eine geistige Entzugserscheinung weil ich das Buch der Everst Besteigung "In eisigen Höhen" schon fertig gelesen habe). Es erstaunte mich deshalb um so mehr als ich bemerkte, dass dieser Wald auf 9400 Feet (3100m) lag! Anschliessend erfuhr ich, dass dieser Wald in den Boulder Mountains der höchst gelegene auf dem Colorado Plateau ist.
Irgendeinmal bemerkte ich, dass ich heute ja noch meinen Nationalstolz zelebrieren sollte. Doch magels Bier / Wein musste ich dieses Event auf unbekannt verschieben. Statt der Lampions leuchteten eben am Abende die Berge in der untergehenden Sonne rot.
Mein innerer Wecker funktionierte einwandfrei und holte mich vor Sonnenaufgang aus den Träumen. Ich begab mich zum Sunset Point wo die Leute schon wie Sardellen aneinander gereiht am Geländer standen, mit den Händen in den Hosentaschen da es um diese Zeit auf 2500m Höhe noch empfindlich frisch war. Das Klappern der Fotoapparate durchbrach die Stille, als die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte und den Bryce Canyon ins erste Tageslicht stellte. Wie ich später bemerkte war dass, was ich sah bloss etwas "Nasenwasser". Ich begab mich später in den Canyon hinunter (es ist eigentlich mehr eine grosse Abbruchkante las ein Canyon) und folgte dem Peekaboo Trail. Was ich da zu sehen bekam war etwas vom Feinsten. Mir kollerten beinahe die Augen aus dem Gesicht, hunderte und tausende von farbigen erodierten Sandsteintürmen (bis 20m hoch) standen im Canyon um mit jedem Meter den ich weiter ging wurden diese bizarrer, genialer, einfach Mega. Unterwegs begegneten mir zweimal Horsetreks bei deren Anblick ich mir nicht ganz sicher war, mit wem ich mehr Mitleid haben sollte: mit den Reitern (Touristen) oder mit den Pferden... Vom Bryce Point aus, wo man wieder auf dem Rand des Canyons steht folgte ich den Rim entlang zurück. Gute 5 Stunden war ich da unterwegs, die Schuhsohlen auf weiteren 8 Meilen angewetzt.
Einmal ein Rodeo anzusehen gehört eigentlich auch schon fast zur Allgemeinbildung und so nahm ich die mir bietende Gelegenheit war. Vom Schaf bis zum Bullen wurde fast alles geritten (zumindest probeweise...) was vier Beine hat und ich weiss seither auch was ein "Big Hand" ist.
Einmal ein Rodeo anzusehen gehört eigentlich auch schon fast zur Allgemeinbildung und so nahm ich die mir bietende Gelegenheit war. Vom Schaf bis zum Bullen wurde fast alles geritten (zumindest probeweise...) was vier Beine hat und ich weiss seither auch was ein "Big Hand" ist.
Ein letztes mal bewunderte ich den Zion Nationalpark vom Canyon Overlook aus. Ich setzte das geistige Puzzle zusammen mit dem was ich mit eigenen Augen sah und den grossartigen Bildern des IMAX Films "Zion Canyon - Treasures of Gods" welchen ich gestern Abend sah. Dann führte mich die Reise wieder weiter. Der Himmel war wieder bewölkt und wenn man die weissen Cumuluswolken genauer betrachtete sah man, dass ihre Unterseiten teilweise rötlich gefärbt waren. Vermutlich Reflexionen von der roten Erde. So eine rötliche Wolke hing auch über den Coral Pink Sand Dunes, den einzigen Sanddünen auf dem grossen Plateau. Nur waren für mein Farbempfinden die Dünen rotorange und nicht pink, ein Panther hätte sich da farblich klar unterschieden... Kräftige sattgrüne Pflanzen wuchsen teilweise in den Dünen, es waren eben keine Wüstendünen. Eine Thunderstorm nässte die Gegend Richtung Bryce Canyon ein, da war ich mit den Badeschlarpen für einmal richtig bekleidet...
Der Zion Nationalpark gab einen Teil seiner Schönheit preis. Vom "Angels Landing", einem 400m hohen exponierten Felsen mitten im Canyon, gab es einen sensationellen, atemberaubenden Ausblick in den Canyon. Den "Landeplatz" musste ich aber auf irdischen Wegen erklimmen, die einzigen Aviatiker waren Vögel und grosse farbige Schmetterlinge. Während der erste Teil des Trails schon fast rollstuhlgängig war (von der Steilheit mal abgesehen), brauchte es im zweiten Teil nebst einem guten Schuhwerk auch psychische Stärke. Ein Blick neben den Pfad über die Cliffs setzte schon mal ein paar Adrenalintropfen frei. Mich erstaunte, dass dieser Trail überhaupt öffentlich ist! Das einzige amerikanische Gesetz das ich kenne welches einem verbietet sich in die Tiefe zu stürzten gilt nur für die Golden Gate Bridge... Die Felsen des Canyons waren je nach Schicht verschiedenfarbig und unten schlängelt sich ein harmloser (?!) Fluss durch das grüne Tal. Etwas weiter hinten geht es zu den Narrows, einem Ort wo der Canyon extrem schmal wird, eingebettet in 600m hohe Steilwände.
Ich vertrat mir noch etwas die Beine bis zum Observation Point, von wo aus der Narrows Trail beginnt. Von dort aus geht es im Fluss weiter, wobei dies nur bei sicheren Wetterverhältnissen gestattet ist, was jedoch nicht der Fall war. Leute die sich bei ungünstigem Wetter dorthin begaben, haben schon oft einen hohen Preis in den plötzlich anschwellenden Wassermassen bezahlt. Die einzige täglich Gefahr in die ich mich begebe ist die Erstickungsgefahr beim Frühstück: Das gummige Toastbrot bringt man kaum runter!
Ich vertrat mir noch etwas die Beine bis zum Observation Point, von wo aus der Narrows Trail beginnt. Von dort aus geht es im Fluss weiter, wobei dies nur bei sicheren Wetterverhältnissen gestattet ist, was jedoch nicht der Fall war. Leute die sich bei ungünstigem Wetter dorthin begaben, haben schon oft einen hohen Preis in den plötzlich anschwellenden Wassermassen bezahlt. Die einzige täglich Gefahr in die ich mich begebe ist die Erstickungsgefahr beim Frühstück: Das gummige Toastbrot bringt man kaum runter!
Halbzeit, von nun an liegen mehr Tage hinter mit als vor mir. 1800 Meilen weit bin ich bis dahin gekommen. 60er und 70er Hits flossen über den Äther auf FM 93.1 als ich nordwärts Richtung Zion Nationalpark fuhr (#15/#9) und das Erwachsenen Disneyland (Las Vegas) hinter mit liess. Die Landschaft war anfänglich sehr öde, Steppe und zerfetzte Radreifen säumten den Freeway. Dies änderte ich schlagartig, als ich im Bundesstaat Utah ankam und die Uhr eine Stunde vorstellen musste. Rote Erde und Canyons prägten nun die Landschaft und am Himmel hingen mächtige Cumuluswolken (nein, die gibt es nicht in der Migros...) die sich immer mehr verfinsterten und die Landschaft in ein dramatisches Bild verwandelten. Am Nachmittag entluden sich die Wolken in einem Thunderstorm. Ich erhaschte noch einen ersten Eindruck vom Nationalpark und war voller Tatendrang für den nächsten Tag. Vor einen Souvenirladen erblickte ich einen fingergrossen Vogel unter dem Vordach schweben, bis ich merkte dass die ein echter lebendiger Kolibris war und kein Souvenir!
Heute kam das Wasser zum ersten mal nicht aus der Duschbrause sondern vom Himmel, aber die Dauer war identisch. Übrigens, von den Überschwemmungen vor zwei Wochen merkt und sieht man nichts (mehr).
Schafft man es Luxor, Venedig, Rom, Monte Carlo Paris und New York in einem Tag zu besuchen? In Las Vegas schon. Wenn man den Las Vegas Blvd (Strip) entlang läuft trifft man automatisch auf die Rialtobrücke, den Eiffelturm, die Freiheitsstaue etc. Hier ist quasi der Ballenberg der Amerikaner. Waren früher die Kasinos einfach protzig, so werden heue bei neueren immer mehr Kulturgüter mit eingebracht, aber das Business ist noch immer dasselbe: it's the money. Interessant sind jeweils die Performance vor den einzelnen Kasinos und Hotels. Vulkanausbrüche, Wasserspiele, Seeschlachten usw. bieten dem Fußgänger immer wieder Abwechslung. Was auffällt ist, dass man gezielt durch die Kasinos geschleust wird wenn man in ein Restaurant will oder ein "Tram" verlässt. Da habe ich im Excalibur selbst eine Weile den Ausgang gesucht! Nachdem ich mir im Luxor den Bauch voll geschlagen habe setzte ich mich auch mal hinter einen Banditen. Nach dem Motto "alle guten Dinge sind drei" habe ich $3 als Spielsumme investiert und bin sogar $3 reicher aus dem Kasino herausgekommen. $3 in 15 Minuten ergibt pro Stunde gerade mal $12. Zuwenig zum Leben, zuviel zum Sterben. D.h. ich werde irgendwann mal wieder einer geregelten Arbeit nachgehen müssen.
Schafft man es Luxor, Venedig, Rom, Monte Carlo Paris und New York in einem Tag zu besuchen? In Las Vegas schon. Wenn man den Las Vegas Blvd (Strip) entlang läuft trifft man automatisch auf die Rialtobrücke, den Eiffelturm, die Freiheitsstaue etc. Hier ist quasi der Ballenberg der Amerikaner. Waren früher die Kasinos einfach protzig, so werden heue bei neueren immer mehr Kulturgüter mit eingebracht, aber das Business ist noch immer dasselbe: it's the money. Interessant sind jeweils die Performance vor den einzelnen Kasinos und Hotels. Vulkanausbrüche, Wasserspiele, Seeschlachten usw. bieten dem Fußgänger immer wieder Abwechslung. Was auffällt ist, dass man gezielt durch die Kasinos geschleust wird wenn man in ein Restaurant will oder ein "Tram" verlässt. Da habe ich im Excalibur selbst eine Weile den Ausgang gesucht! Nachdem ich mir im Luxor den Bauch voll geschlagen habe setzte ich mich auch mal hinter einen Banditen. Nach dem Motto "alle guten Dinge sind drei" habe ich $3 als Spielsumme investiert und bin sogar $3 reicher aus dem Kasino herausgekommen. $3 in 15 Minuten ergibt pro Stunde gerade mal $12. Zuwenig zum Leben, zuviel zum Sterben. D.h. ich werde irgendwann mal wieder einer geregelten Arbeit nachgehen müssen.
Die Alabama Hills erglühten gerade in der Morgensonne als ich Richtung Death Valley losfuhr. Von knapp 6000 ft ging es bis auf Meereshöhe ins Tal hinunter, ja sogar noch etwas tiefer! Grosse Sanddünen tauchten zuerst auf, was noch fehlte war der Badestrand... So lebensfeindlich ist das Tal offenbar nicht, zumindest für die Eidechsen nicht. Auf dem Devils Golf Course (Teufels Golfplatz) bekundete ich noch etwas Mühe mit dem Abschlag auf dem "Green" (offenbar war mein Handicap noch zuwenig gut) welches aus 30cm grossen Salzbrocken bestand, verziert mit weissen Kristallstrukturen. Ich befand mich auf einem ausgetrockneten Salzsee. Die aufsteigende Luft flimmerte bereits wegen der grossen Hitze, doch es war ja erst 43 Grad! (Höchsttemperatur war 59 Grad! anno 1913). Sprüche wie "Du besch jo ned ganz bachet!" entbehren hier jeder Grundlage. Ich kam mir schon bald wie ein Kamel vor, das von Wasserloch zu Wasserloch geht, dauernd musste ich trinken um nicht zu verdürren. Mein "Schimmel" tat das gleiche, nur soff dieser Benzin. Aber er hielt sich sehr gut. Selbst beim Aufstieg aus dem Tal und eingeschalteter Klimaanlage kletterte der Zeiger der Motortemperatur nicht über die Mitte hinaus! Von Dantes View gebührte mir noch ein letzter Blick in Tal des Todes. Von da an ging es auf schnellstem Weg (#190/#160) nach Las Vegas. Ich verliess Kalifornien und kam in den Bundesstaat Nevada. Schon aus der Ferne war der Stratosphere Tower des Gambler Paradieses sichtbar.
Am Abend ging es dann auf den Strip, entlang den unzähligen Kasinos ohne jedoch den geldgierigen Laster zu verfallen. Der Höhepunkt war wohl die Aussicht vom Stratosphere Tower über die Stadt, welche im nächtlichen Lichtermeer ihr bestes gab.
Am Abend ging es dann auf den Strip, entlang den unzähligen Kasinos ohne jedoch den geldgierigen Laster zu verfallen. Der Höhepunkt war wohl die Aussicht vom Stratosphere Tower über die Stadt, welche im nächtlichen Lichtermeer ihr bestes gab.
Schweren Herzens verliess ich Mammoth, nachdem ich am Morgen beim Minaret Vista das prächtige Panorama genoss und die vielen Bergblumen sah. Im Visitor Center erblickte ich einen Ausdruck von seissmographischen Aktivitäten in der näheren Umgebung. Aber ein "Rütteln" der Stärke 2.2 konnte meine Standfestigkeit bei weitem nicht beeinträchtigen. In Lone Pine angekommen fuhr ich in die nahegelegenen Alabama Hills, als ich plötzlich Schüsse hörte! Ein Pferdetross jagte durch die Steppe, offenbar verfolgt von einer Gruppe Reiter, deren Zahl aber in der Staubwolke nicht genau erkennbar war. STOP. Grillen zirpten und es war sehr heiss, ein leichter Wind brachte etwas "Erfrischung". Ich befand mich auf der Movie Road. Hier in dieser eigenartigen Steinkulisse wurden schon diverse Western Filme gedreht, auch John Wayne hatte hier schon mal zum Rechten geschaut. Im Hintergrund konnte man den Mount Whitney erblicken, mit 4350m Höhe der höchste Berg in den Staaten, dem ich mich (diesmal mit dem Auto) bis auf 18 Meilen näherte. Es juckte mich schon ein bisschen mit Strandschlarpen am Trailhead zu stehen, zumal die Besteigung technisch einfach zu bewältigen wäre! Doch es gab vernünftige Gründe dies nicht zu tun.
Lone Pine sollte mein Sprungbrett werden durch das Death Valley nach Las Vegas. Ich tankte meinen Wagen und kontrollierte Oel- und Kühlwasserstand. Eine Panne im Death Valley möchte ich mir ersparen. Bei allen Wildbeobachtungen in Ehren, aber die Aasgeier möchte ich lieber nicht über mir kreisen sehen. Keep wildlife wild. Man solle die wilden Tiere nicht fütteren heisst es hier immer wieder...
Lone Pine sollte mein Sprungbrett werden durch das Death Valley nach Las Vegas. Ich tankte meinen Wagen und kontrollierte Oel- und Kühlwasserstand. Eine Panne im Death Valley möchte ich mir ersparen. Bei allen Wildbeobachtungen in Ehren, aber die Aasgeier möchte ich lieber nicht über mir kreisen sehen. Keep wildlife wild. Man solle die wilden Tiere nicht fütteren heisst es hier immer wieder...
Die Bäume um mich herum waren schwarz, sind abgefackelt worden als der Teufel seinen Scheiterhaufen in Brand setzte. Ich befand mich in Teufels Küche!? (weit schlimmer als das Fegefeuer brennen die ver... Insektenstiche von vorgestern). Ein Shuttel Bus brachte mich in ein Tal des INYO National Forrest, unweit von Mammoth. Das Devils Postpile National Monument bot einen seltsamen faszinierenden Anblick. Unzählige fünfeckige, einen halben Meter Durchmesser und 5-10 Meter hohe Basaltsaeulen (Lava) standen senkrecht zusammengebündelt an einem Abhang. Einem Fluss entlang führte mich der Weg zum Rainbow Fall, wo auch tatsächlich wieder ein Regenbogen den Wasserfall zierte. Die Umgebung war sehr abwechslungsreich. Ein weiteres Highlight war der Wildflower Walk bei den Agnew Meadows. Die farbige und üppige alpine Blumenpracht - wie ich sie seit langen nicht mehr gesehen habe - vermochte selbst einen Gipser zu entzücken und das Filmmaterial schwindet weiter... Bei einer Wahl zwischen dem Yosemite Nationalpark und der Gegend des Devils Postpile Monument würde der Yosemite Nationalpark auf der Strecke bleiben!
Auf dem kurzen Weg von Lee Vining nach Mammoth machte ich noch einen kurzen Abstecher zum Obisidian Dome, einem gewaltigen Lava Flow. Im Verlauf des Tages, wenn die Sonne genug lange auf die Lava scheint, verwandelt sich diese Lava Flow in einen grossflächigen Grill, der jeden Hobbygrilleur vor Neid erblassen lässt. Der Fluss der Lava war in den Glasbasaltbrocken noch gut erkennbar, teilweise waren interessante Muster zu erkennen.
Schlussendlich landete ich aber in Mammoth, wohl DAS Skigebiet in Kalifornien welches einen Vergleich mit jedem Schweizer Skigebiet nicht zu scheuen braucht. Namen wie Grindelwald Road, Austria Hof, Alpenrose, Chamonix, Zermatt Court oder The Matterhorn Restaurant (wie peinlich, auf der Speisekarte steht buchstäblich "Schweitzerschnitzel") etc. sind hier keine Seltenheit. Aber im Moment ist ja auch nicht der Wintersport Trumpf. Für einmal sind die Sqirrels in Minderheit gegenüber der Biker, die wohl für das bevorstehende Championschip Mountain Bike Race trainieren. Betreffend dem Charme des "Dorfes" hat Mammoth nichts zu bieten, architektonisch ist dies hier ein konzeptloser Sauhaufen, was bereits unter Verschandelung der Gegend zu bezeichnen ist. Ich fuhr noch zu den Seen hoch, von denen es gut zwei Duzend gibt (deswegen auch Mammoth Lakes). "Oh, what a lovely place" hätte man beim Blick auf Horseshoe Lake sagen können. A lovely place? Wenige Meter neben dem Parkplatz standen Hinweisschilder, welche mit einem Totenkopf "geschmückt" waren. "DANGER CO2 Hazard Area" war unmissverständlich zu lesen! Ganze Waldabschnitte waren eingegangen, von den Bäumen steht oft nur noch das Skelett. Das Kohlendioxyd das dort an gewissen Stellen aus dem Boden austritt hat die gesamte Vegetation zerstört. Es liegt wohl auf der Hand, dass dies unsere Gesundheit auch nicht fördert!...
Nachdem ich mir erst gestern das Gesicht etwas enthaart habe um meine Identifikation zu erleichtern, musste ich beim Einlösen der Traveller Checks nebst meinem Autogramm auch meine Fingerabdrücke hinterlassen! Ob ich jetzt wie ein Analphabet ausschaue?
Schlussendlich landete ich aber in Mammoth, wohl DAS Skigebiet in Kalifornien welches einen Vergleich mit jedem Schweizer Skigebiet nicht zu scheuen braucht. Namen wie Grindelwald Road, Austria Hof, Alpenrose, Chamonix, Zermatt Court oder The Matterhorn Restaurant (wie peinlich, auf der Speisekarte steht buchstäblich "Schweitzerschnitzel") etc. sind hier keine Seltenheit. Aber im Moment ist ja auch nicht der Wintersport Trumpf. Für einmal sind die Sqirrels in Minderheit gegenüber der Biker, die wohl für das bevorstehende Championschip Mountain Bike Race trainieren. Betreffend dem Charme des "Dorfes" hat Mammoth nichts zu bieten, architektonisch ist dies hier ein konzeptloser Sauhaufen, was bereits unter Verschandelung der Gegend zu bezeichnen ist. Ich fuhr noch zu den Seen hoch, von denen es gut zwei Duzend gibt (deswegen auch Mammoth Lakes). "Oh, what a lovely place" hätte man beim Blick auf Horseshoe Lake sagen können. A lovely place? Wenige Meter neben dem Parkplatz standen Hinweisschilder, welche mit einem Totenkopf "geschmückt" waren. "DANGER CO2 Hazard Area" war unmissverständlich zu lesen! Ganze Waldabschnitte waren eingegangen, von den Bäumen steht oft nur noch das Skelett. Das Kohlendioxyd das dort an gewissen Stellen aus dem Boden austritt hat die gesamte Vegetation zerstört. Es liegt wohl auf der Hand, dass dies unsere Gesundheit auch nicht fördert!...
Nachdem ich mir erst gestern das Gesicht etwas enthaart habe um meine Identifikation zu erleichtern, musste ich beim Einlösen der Traveller Checks nebst meinem Autogramm auch meine Fingerabdrücke hinterlassen! Ob ich jetzt wie ein Analphabet ausschaue?
Die Sonne hat ihre Kraft auf eindrückliche Weise demonstriert. War es morgens um 6:30 Uhr im Zelt mit 13 Grad überaus angenehm, so stieg die Temperatur innerhalb einer Stunde auf 25 Grad! (und es wurde noch wärmer) da braucht es keinen Wecker mehr um aus dem Schlafsack zu kriechen. Ich fuhr nochmals zum Tioga Pass hoch, um von dort aus eine Wanderung zu den Geylor Lakes zu unternehmen, einem wunderbaren idyllischen Ort abseits des Touristenstroms. Doch kaum beim See angekommen wurde ich zur Begierde der Moskitos, die in Guerillataktick immer zu zweit angriffen. Die Blutgruppe A Rh+ schien sehr gefragt zu sein und ich konnte mich kaum noch wehren. Meine Begierde wurde aber schon bald "ein etwas höherer Steinhaufen". Mein alpinistischer Trieb liess mir keine andere Wahl und zog mich schon fast magisch in die Höhe. Über ein Schneefeld (hochalpiner Touch) und weiter hoch zwischen den Blocksteinen (Pseudokletterei) erreichte ich bald einmal mein Ziel. Ein wunderbares Panorama (und eine Blase an der Zehe, oh Schande) bescherte mich. That's Life. Wie ich später in Erfahrung brachte war ich auf fast 4000m Höhe! was mein innerer Stolz schon etwas erwärmte.
Nach meiner alpinen Exkursion fuhr ich am Nachmittag zum Mono Lake, einem grossen Salzsee in der Sierra Nevada und Brutstätte der California Gulls ("Möwen"). Doch meine "Tracht" bestand nicht etwa aus einer Badehose, vielmehr trug ich lange Hosen (bei über 30 Grad im Schatten!) weil akute Sonnerbrand Gefahr bestand. Weil der Wasserspiegel des Mono Lakes in den letzten Jahrzehnten um einige Meter gesunken ist (wegen der Grundwasserentnahme für Los Angeles) kann man hier Tufas (Tuffsteine) in natura bewundern. Was gabs sonst noch hier? Fliegen welche dieselben Eigenschaften hatten wie die Moskitos. Es scheint als es die Natur nicht vorgesehen hat, dass es einem zu wohl wird...
Nach meiner alpinen Exkursion fuhr ich am Nachmittag zum Mono Lake, einem grossen Salzsee in der Sierra Nevada und Brutstätte der California Gulls ("Möwen"). Doch meine "Tracht" bestand nicht etwa aus einer Badehose, vielmehr trug ich lange Hosen (bei über 30 Grad im Schatten!) weil akute Sonnerbrand Gefahr bestand. Weil der Wasserspiegel des Mono Lakes in den letzten Jahrzehnten um einige Meter gesunken ist (wegen der Grundwasserentnahme für Los Angeles) kann man hier Tufas (Tuffsteine) in natura bewundern. Was gabs sonst noch hier? Fliegen welche dieselben Eigenschaften hatten wie die Moskitos. Es scheint als es die Natur nicht vorgesehen hat, dass es einem zu wohl wird...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in der letzten Nacht Bärenbesuch gab auf dem Campingplatz, sonst hätten mich meine Sinne gar arg getäuscht! Ich fuhr auch heute wieder ins Yosemite Valley, Mirror Lakes und Sentinel Dome waren meine Ziele. Das mit dem Mirror Lake Loop Trail hatte es wieder einmal in sich. Ziemlich weit hinten des Trails stand plötzlich ein Hinweisschild dass der Weg von hier an gesperrt ist weil Brücke und (Rück-)Weg zerstört seinen! Soviel nochmals zum Thema Signalisation... Der El Capitan ist ein markanter "Felsen" dessen Wände (einige 100 Meter hoch) für jeden erhabenen Kletterer noch immer eine Herausforderung ist. Mit dem Naturschutz geht es hier soweit, dass die Kletterer explizit aufgefordert werden, jede Art von Abfall ("auch das was man schon gegessen hat") mitzunehmen und nicht liegenzulassen. Mein Vorstellungsvermögen kann da an den Anschlag. Wie soll man in einer senkrechten Wand wenn man mal muss das ganze gerecht entsorgen?...
Ein umstürzender Metallcontainer riss mich nachts aus meinen Träumen. Wieder ein Bär? Die Frage blieb unbeantwortet. Ich verliess das Yosemite Valley und fuhr auf der Tioga Road (#120) zum gleichnamigen Pass auf über 3000m. Die Strecke war landschaftlich reizend und sehr abwechslungsreich. Kurz vor der Passhöhe liegen die Toulumne Meadows, eine Hochebene im Nationalpark die für ihre Flora bekannt ist. Diese ist jedoch vermutlich nur an den Wochenenden ausgestellt... (oder hatte ich etwas anderes erwartet ?!). Die Sonne steht am Mittag so hoch, dass meine erhabenen 1.87m kaum noch einen Schatten werfen! Nicht dass ich dabei frömmer würde, aber fast jeder grössere Felsen mit einer gewölbten Kuppe heisst etwas mit Dome und "mein" Dome den ich bestieg hiess Lambert Dome und misst 9450 Füsse. Ich verliess am Abend den Nationalpark und stellte mein Zelt in einer Gegend auf, wo es keinen (Meister-) Pelz mehr gab.
Die Einfahrt in Yosemite Valley und die Village haben mich zuerst abgeschreckt, der Ort wo jährlich 3 Mio. Leute herkommen hatte seinen "Spirit" für mich verloren. Doch es kam glücklicherweise noch anders. Am ersten Tag hatte ich im Park (noch?) keinen Bären gesehen, aber man kam nicht darum herum, ihre Anwesenheit zur Kenntnis zu nehmen. Überall war zu lesen dass man auf keinen Fall Lebensmittel im Auto lassen dürfe, weil die hiesigen Bären die Abart haben Auto in denen es Food hat von innen anzusehen!... Dazu gab es auch ein paar ganz nette Bilder die das illustrierten. Jährlich werden hier um die 1000 Auto von Bären beschädigt, wenn man das auf einen Tag umrechnet... Ich parkte mein Auto mitten im "Dorf", um so das statistische Risiko weiter zu verringern. Mein Geist erfreute ich wieder als meine Füsse den Nevada Trail in Angriff nahmen. Der Aufstieg zum Vernal Wasserfall war schon malerisch und ich war positiv überrascht, dass es sich nicht nur um ein Rinnsal handelte, sondern um einen richtigen mächtigen Wasserfall dessen Gischt einen wunderbaren Regenbogen präsentierte. Vom Höhenfieber gepackt stieg ich noch weiter zum Nevada Fall hoch. Hier oben ist die Welt noch in Ordnung. Meine tierische Ausbeute waren ein paar Deers (Rehe) und tonnenweise Squirrels (eine Art Eichhörnchen) auf die man schon fast aufpassen musste, dass man sie nicht vertrammpelte und so die Bettvorlegerindustrie nicht mit Rohstoffen überschwemmt.
Die meiste Zeit des Tages verbrachte ich damit, die 250 Meilen zwischen der Westküste und dem Yosemite NP zu überwinden. Die Klimaanlage konnte ihre Funktionstüchtigkeit einmal mehr unter Beweis stellen, sonsten wäre ich geschmolzen wie Butter an der Sonne. Entlang der Route #156/#152/#59/#140/#41 und #49 erreichte ich den Südeingang des Yosemite NP. Mir scheint, dass die Amis sich etwas schwer tun mit einer angepassten Strassensignalisation. Wenn die Verbindung Auge-Hirn-Hand (Blinker stellen und Abbiegen) nicht gerade supraleitend ist, dann verpasst man die Abzweigungen mit Sicherheit! Im Nationalpark schaute ich mir zuerst mal die Mariposa Grove an, ein Wald mit mächtigen Sequoia Bäumen die mehrere Meter Durchmesser haben, einige hundert Jahre alt sind und Zapfen von 30cm Länge haben. Weil der Campingplatz in Wawona ausgebucht war (man sollte das Glück nicht zu oft herausfordern) fuhr ich nach Oakhurst zurück und so wurde aus der Not sogar wieder eine Tugend.
Der Tag schien rein optisch nicht so verheissungsvoll zu werden. Als ich in Monterey ankam hatte es wieder Nebel. Doch das hindert mich nicht daran auf ein Boot zu steigen um an einer Whale Watching Tour teilzunehmen. Schon nach einer halben Stunde erblickten wir den ersten Humpback Wal. Pelikane (nein, keine Füllfederhalter) und Sea Lions hatte ich auch schon gesehen, so dass ich schon ganz zufrieden war. Doch es kam noch besser, wir sahen immer mehr Wale. Nach einer Weile tauchte ein Humpback Wal drei Meter neben unserem Boot auf! Woahh! Man konnte ihm beinahe berühren. Zwei "Kollegen" gesellten sich noch dazu und was wir zu sehen bekamen war von grössten und feinsten. Es war grossartig. Auch zwei Bluewhales (das sind die grössten Wale die es gibt!) kreuzten unseren Kurs, jedoch in etwas grösserer Entfernung. Während ich diese grossen Viecher vom Bug aus beobachtete, fütterten andere die kleineren Fische von der Reling aus... (dabei war die Sea eigentlich ziemlich ruhig). Nach 6 Stunden - und ein bisschen wackelig unter den Füssen - betrat ich wieder Festland
Ich setzte meine Fahrt bis Monterey fort. Meine Begeisterung hielt sich noch in Grenzen als ich die Fishermans Wharf betrat. Auf die Frage was der Wetterbericht so meint erhielt ich als Antwort, dass es hier nur zwei Sorten von Wetter gibt: "misty and not misty". Aktuell war also ersteres. Ich liess Monterey - dem Ort wo einst Clint Eastwood Bürgermeister mit politischem Geschoss um sich ballerte - hinter mir mit dem Ziel Big Sur, entlang einer wilden Küstenstrasse (#1). Mit jeder weiteren Meile die ich südlicher fuhr wurde die Sonnenintensität stärker, bis schlussendlich wieder purer Sonnenschein herrschte. Einen Dämpfer gab es aber als es bei allen Campingplätzen hiess "FULL". Ich schaffte es dennoch mir einen Platz zu ergattern. Die Pfeiffer Beach von der es heisst, dass dies der schönste Strand zwischen Carmel und San Diego ist, lag ganz in der Nähe. "Wolken zogen auf doch niemand schenkte ihnen Bedeutung. Der gewaltige Sturm der kurz darauf folgte kostete zwei meiner Kameraden das Leben, sie erfroren in dieser Nacht". Ich war gerade beim Lesen des Buches "In eisigen Höhen" wo die Besteigung des Mount Everst geschildert wurde. Natürlich lag ich zu dieser Zeit bereits am Strand, genoss die Sonne und das Meer, welches seine Wellen in die Bucht spülte.
Mit meinem jungen Schimmel (fast neuer weisser Dodge Stratus) verliess ich die Stadt Richtung Süden, entlang den Stauseen die genau im San Andreas Graben liegen und dem Skyline Blvd (#35). Im Los Trancos Open State Reserve folge ich zu Fuss der Linie, wo die beiden tektonischen Erdplatten aufeinander treffen. Dieser Hauptgraben war 1906 für den "Big One" verantwortlich, jenes Erdbeben welches San Francisco in Schutt und Asche warf. Obwohl der Trail abseits lag war ich offenbar nicht alleine unterwegs. Ein Schild machte mich auf Klapperschlagen aufmerksam und auch Mountain Lions soll es hier geben. Zum Verhalten gegenüber dieser Mountain Lions gibt es ein paar Verhaltensregeln die man sich merken sollte. Die letzte lautet: "if attackt, fight back". Da fühle ich mich mit einem "swiss army knife" in Hosensack doch gleich sicherer...
Ich verkroch mich anschliessend in die Bergwälder des Big Bassin State Parks, inmitten mächtiger Redwood Bäume. Zum Abschluss der Ernährungstriologie noch einen letzten Beitrag: Nachdem ich gestern so tief gefallen bin und mich in einem Mc Donald ernährte, musste ich etwas dagegen unternehmen. Also brutzelte schon bald ein Filet Mignon auf dem WhisperLite 600 das so zart war wie ein Mouse au chocolate. Da können die Götter in Frankreich - oder wo immer sie auch sind - bleiben!... Das einzige was noch nervte waren sie Spezies der stechenden Art.
Ich verkroch mich anschliessend in die Bergwälder des Big Bassin State Parks, inmitten mächtiger Redwood Bäume. Zum Abschluss der Ernährungstriologie noch einen letzten Beitrag: Nachdem ich gestern so tief gefallen bin und mich in einem Mc Donald ernährte, musste ich etwas dagegen unternehmen. Also brutzelte schon bald ein Filet Mignon auf dem WhisperLite 600 das so zart war wie ein Mouse au chocolate. Da können die Götter in Frankreich - oder wo immer sie auch sind - bleiben!... Das einzige was noch nervte waren sie Spezies der stechenden Art.
Zum ersten mal bildete sich am westlichen Stadtrand der berühmte Nebel. Die Twin Peaks blieben somit "benebelt", so dass sich die Aussicht dort erübrigte. Nach einem Abstecher ins Mission District begab ich mich zum Golden Gate Park. Naja, es war nett und windig, aus den Schuhen gehauen hat es mich nicht, im Gegenteil. Soviel (Lauf-) Sport wie hier in SF habe ich glaube ich das ganze Jahr zusammen nicht getrieben... Schlussendlich landete ich am Ozean Beach. Die rauhe Sea spülte ihre Wellen an den Strand. Von Baden konnte keine Rede sein, so kalt war das Wasser. Wieder in der Stadt herrschte wieder eitel Sonnenschein und die Gefahr von Sonnenbrand nahm drastisch zu. Die Polizei hier ist echt cool wenn sie mit ihren Bikes durch die Stadt kurft. Daran könnten sich unsere "Freunde und Helfer" ein Beispiel nehmen und auch etwas zum Umweltschutz beitragen... Die Alternative zum U-Bahn surfen ist das Cable Car surfen. Langsam weiss ich wie man es schafft auf diese Dinger aufzusteigen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit beginnt auch das Leben zwischen den Kehrichtsäcken, wo Mittellose nach Essen und anderen verwertbaren Sachen suchen und die Eingänge von Geschäftshäuser verwandeln sich in Schlafgemächer.
Ein Earl Grey Tee zum Frühstück ist allein schon ein kleines Highlight, aber San Francisco hat noch einiges mehr zu bieten. Z.B. eine Aussicht vom 41. Stock des Embarcadero Centers. Worin unterscheiden sich die Strassen von San Francisco mit jenen in Südamerika? Wenn es um den Gesch... (-mack) geht in nichts... Auf meinem Bummel im Financal District erblickte ich eine übergrosse Käsereklame mit der Aufschrift "Why won't the sea lions leave Pier 39 ?". Ich wusste es nicht ahnte aber, dass ich dort gestern wohl etwas verpasst hatte. Tatsächlich tummelten sich dort 20 Seelöwen auf einem Dock nur wenige Meter von den Touristen entfernt. Die chronische Überlastung der Cable Cars strapazierte weiter meine Schuhsohlen. Wer kennt nicht das typische Bild von SF mit den viktorianischen Häuser und den Skylines im Hintergrund? Ich habe sie gefunden. Eine weitere Episode aus dem Kapitel Ernährung: Der kluge Reisende geht in Lokalen essen wo es viele Leute hat. So geschehen in einem Restaurant in Chinatown wo am Eingang stand "Authentic Chinesefood". Die Bedienung war ebenso authentisch wie der Typ der die Mülltonne am Tisch vorbei gestossen hat Richtung Küche und kurze Zeit wieder zurück...
Dem Jetlag war es wohl zu verdanken dass ich am Morgen schon früh unterwegs war. Ich fand ein nettes Lokal an der Market Street wo ich zuerst mal ein Kaffee und ein Muffin zu Gemüte führte und das Treiben auf der Strasse beobachtete. Wie es Grossstädte in sich haben sieht man auch hier die Gegensätze: Banker und Obdachlose, wobei letztere vielleicht die ehrlicheren Leute sind. Auf einem Karton neben dem Sammelbecher steht "Why lie, I want beer". Das Wetter war ausgesprochen schön, da sieht man wohl gleich wer die Ferien verdient hat!... Mein Drang nach Höhe konnte vorerst gestillt werden mit der "Besteigung" des Hügels wo der Coint Tower stand. Ein toller Weitblick eröffnete sich mir. Das erste Mal sah ich die Golden Gate Bridge - wenn auch in einiger Entfernung - und gleich unterhalb die Fishermans Wharf, mein nächstes Ziel. Im Hafen war einiges los und auch die Geschmäcker waren äusserst verschieden. Es gibt auch einige Touristenfallen, aber denen konnte ich mich wehren. Die Kosten für eine Bootsfahrt schenkte ich mir, statt dessen mietete ich mir ein Bike! um zur Golden Gate Brücke zu fahren. Doch es blieb nicht dabei, das Stahlross brachte mich auch noch weiter auf einen tollen Aussichtspunkt. Die Brücke konnte einem wahrlich beeindrucken. Ich fragte mich wieso ich einen Verkehrsmittel-Pass gekauft hatte, nachdem ich 24 Meilen weit mit dem Bike gefahren war und alles andere zu Fuss unternahm! Unabsichtlich begann ich mit einer Diät. Nach dem Duschen kam ich nicht mehr zu einem Nachtessen weil ich mich kurz hinlegen wollte, dann aber Einschlief.
Obwohl in den letzten Tagen ein Chaos auf dem Flughafen Zürich herrschte hob die MD11 - die mich nach San Francisco bringen sollte - pünktlich ab. Ironie des Schicksals oder reiner Zufall? Als ich kurz nach dem Start die Zeitung öffnete war auf der Frontseite ein Bericht über den Absturz der SR-111... Die 12 Stunden Flug gingen schnell vorbei und der Flug war auch sehr angenehm. Wieder am Boden in 10.000 Kilometer Entfernung zur Eidgenossenschaft hatte ich mit dem Migration Officer diesmal keine Probleme (ich habe auf dem Formular alles ausgefüllt...). Mein Hotel liegt zentral direkt am Eingang von Chinatown, Sweet and Sour lassen wohl nicht mehr lange auf sich warten.
Reise-Stationen
1. Tag (11.07.99) San Francisco
2. Tag (12.07.99) San Francisco
3. Tag (13.07.99) San Francisco
4. Tag (14.07.99) San Francisco
5. Tag (15.07.99) San Francisco - Big Bassin State Park
6. Tag (16.07.99) Big Bassin - Big Sur
7. Tag (17.07.99) Big Sur (Monterey) cc
8. Tag (18.07.99) Big Sur - Yosemite Nationalpark
9. Tag (19.07.99) Yosemite NP
10. Tag (20.07.99) Yosemite - Lee Vining
11. Tag (21.07.99) Yosemite NP
12. Tag (22.07.99) Lee Vining
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